L A B O R

Das Labor der Fa. Metalka Majur ist mit der Entwicklung und Bestätigung der Erzeugnisse im Bereich der Materialien für Elektroinstallationen aus eigenem Herstellungsprogramm befasst. Das Labor ermöglicht die Kontrolle und Qualitätseinhaltung der Erzeugnisse durch drei Gruppen der Aktivitäten:

  • Unterstützung der Entwicklungsaktivitäten auf Grund der Feststellung der Konstruktionslösungen und deren Zustimmung mit den Forderungen der gültigen Normen mit dem Ziel der Entwicklung von neuen oder Verbesserung der vorhandenen Erzeugnisse.
  • Bestätigung der Qualität des Endproduktes im Einklang mit den Forderungen der entsprechenden Qualitätsnormen mit dem Ziel der Anschaffung von entsprechenden Attesten auf dem gezielten Markt.
  • Aufnehmen der Qualität der Erzeugnisse bei der ordentlichen Serienproduktion durch die Anwendung der internen oder allgemeinen Normen auf den zufällig ausgewählten Mustern, die bei der Herstellung nach dem festgestellten Plan der zeitlichen Prüfungen entnommen werden.

Das Labor ist besonders befähigt für die Prüfungen nach den IEC-Standarden und zwar für:

  • Schalter für feste elektrische Installationen bis 16A/250V;
  • Anschlusszubehör (Steckdosen und Stecker) und Installationskasten für Haushalt und ähnliche Anwendungen 16A/250V;

Die vom Labor gemäss IEC 60669-1 und IEC 60884 durchführbaren Prüfungen sind wie folgt:

  1. Ein- und Ausschaltleistung; die Schalter werden 200-mal   unter der 1,1-fach grösseren Spannung   beim 1,25-fach grösserem Strom und beim Leistungsfaktor cosφ = 0,3 der Änderungsstellung ausgesetzt.
  2. Normalbetrieb; bei dieser Prüfung werden die Schalter und Steckdosen auf mechanische, elektrische und thermische Beanspruchungen im Normalbetrieb geprüft. Die Schalter werden 40.000 mal unter der angegebenen Spannung, angeführtem Strom und bei cosφ = 0,8 der Stellungsänderung ausgesetzt. In die Steckdosen werden unter dengleichen Bedingungen den Prüfstecker 5.000 mal ein- und ausgezogen.
  3. Abschaltvermögen; in die Steckdosen werden der Prüfstecker 50 mal unter der 1,1 fach grösseren Spannung, dem 1,25 fach grösseren Strom und bei cos = 0.6 ein- und ausgezogen.
  4. Schutz vor elektrischem Schlag; Prüfung des verhinderten Zugangs den unter Spannung stehenden Teilen bei der Installation des Schalters oder der Steckdosen im Normalbe-trieb. Diese Prüfung erfolgt mit Hilfe des entsprechenden standardisierten Prüffingers sowie der Grenzmessinstrumente.
  5. Prüfung der Anschlüsse; diese Prüfung umfasst wie folgt:
    •     -  Nachprüfung der Zuverlässigkeit der Leiterbefestigkeit;
    •     -  Nachprüfung der mechanischen Festigkeit des Anschlusses;
    •     -  Nachprüfung des Leiterbefestigung ohne Beschädigung;
    •     -  Nachprüfung des zuverlässigen Festhaltens des Leiters u.a.
  6. Älterungs- und Feuchtigkeitsbeständigkeit; die Prüfung der Älterungsbeständigkeit von Schaltern und Steckdosen erfolgt in der Kammer unter Temperatur von 70˚ C 2˚ C in der ununterbrochenen Dauer von 168 h.  Der erhöhten Feuchte von 91% bis 95% werden folgende Erzeugnisse ausgesetzt:
    • -  Schalter (IP20) in ununterbrochener Dauer von 48 h und
    •  -  Schutzschalter IP44 in ununterbrochener Dauer von 168 h.
  7. Isollierungswiderstand und dielektrische Festigkeit; diese Prüfungen erfolgen nach der Aussetzung der Feuchte. Die Isollierungsfestigkeit wird mit Gleichspannung von 500V gemessen. Die dielektrische Festigkeit wird geprüft indem die Isollierungen der Spannung von 2000V in Dauer von 1 Minute ausgesetzt werden. Im Laufe der Prüfung darf keinen Überschlag oder Durschlag vorkommen.
  8. Temperatursteigerung; diese Prüfung umfasst die Messung der Temperaturerhöhung an den Anschlüssen der Schalter und Steckdosen mit Prüfstrom, der den Nennstrom des Schaltertyps um 25-35% überschreitet.
  9. Mechanische Festigkeit; durch die Prüfung der mechanischen Festigkeit der Schalter und Steckdosen wird deren Fähigkeit zum Ertragen der Beanspruchungen, die während der Installierung und Anwendung entstehen können.
  10. Wärmebeständigkeit:
    • Nachprüfung der Wärmebeständigkeit der Schalter, Steckdosen, Installationskasten u.a. erfolgt in der Kammer unter 1002˚ C in Dauer von 1 h.
    • Die aus Isollationsstoff bestehenden Teile, die zum Tragen der stromführenden Elemente erforderlich sind, werden mit dem Kugel in der Kammer unter 1252˚ C geprüft.
    • Die aus Isollationsstoff  bestehenden Teile, die zum Tragen der stromführenden Elemente nicht erforderlich sind, werden mit dem Kugel in der Kammer unter Temperatur von 70 ± 2 °C geprüft.
  11. Prüfung der mechanischen Beanspruchungen der Verbindungen; elektrische und mechanische Verbindungen werden auf mechanische Beanspruchungen beim Normalbetrieb geprüft.
  12. Widerstand gegen Entstehen der CTI-Leitpfaden; diese Prüfung umfasst die Teile aus Isollationsstoff, die die unter Spannung stehenden Teile befestigen.
  13. Korroionsbeständigkeit; Korrosionsbeständigkeit wird auf den Teilen aus Eisen nachgeprüft (Metallrahmen, Schrauben, Füsse..u.a.)
  14. Nachprüfung der Zeichenbeständigkeit; die Kennzeichnungen müssen dauerhaft und gut lesbar sein (Nennstrom, Nennspannung, Typ...). Sie werden auf Beständigkeit geprüft. Die Prüfung erfolgt durch die Behandlung zuerst mit Wasser anschliessend mit Spiritus.